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Data Detox: 4 Dinge, die du heute tun kannst, um deinen Computer in Zukunft zu schützen

Vom Rechenschieber bis zum iPad – Computer begleiten uns Menschen seit wir denken können. Manchmal vergessen wir deshalb, wieviel persönliche Daten wir täglich so auf unseren Geräten (ver)teilen: die vertrauliche Mail an den Kollegen, die Urlaubsplanung oder die nächsten Check-Ups beim Arzt. Alles nicht so wild, oder? Doch wenn diese Infos in den falschen Händen landen, könnte es auf einmal sehr wild werden.

Zum Glück ist es recht einfach die Sicherheit für deine Geräte ein ganzes Stück hochzufahren. Hier sind vier Dinge, die du sofort umsetzen könntest…

 

1. E-Mails ausmisten

Vor einiger Zeit musstest du wahrscheinlich mal jemandem eine Kopie von deinem Pass oder Personalausweis senden. Vielleicht für eine Wohnungsbewerbung. Wenn nicht, hast du aber womöglich jede Menge Rechnungen in deinem Posteingang. Sofern du diese nicht löschst, sind diese längst vergessenen Mails im Ein- und Ausgang deines Postfachs ein gefundenes Fressen für jemand, der Informationen über dich sammeln möchte.

Das lässt sich leicht ändern, indem du dein E-Mail Postfach ab jetzt einmal im Jahr komplett aufräumst:

  1. Archiviere die E-Mails, die du behalten möchtest.
  2. Dann downloade sie auf deinen Computer (die Datei kannst du dann auf einer externen Festplatte sichern.)
  3. Zum Schluss: Genieß das erhabene Gefühl, wenn du ALLE E-Mails in deiner Inbox auf einmal löscht.

Extrapunkte gibt es für alle, die das öfter als einmal im Jahr machen. Zum Beispiel, indem sie dann gezielt nach Bank- oder Versicherungsinformationen suchen und dann nur diese löschen. Du kannst ja immer alles erstmal downloaden und archivieren, bevor du es löscht. So geht nichts verloren.

 

2. Alte Passwörter entsorgen

Wir spüren eine echte Hassliebe zu Passwörtern. Sie sind zwar unsere erste Waffe gegen Hacker, aber man erinnert sich halt so schlecht an sie. Meistens geht es so: Ich soll mich irgendwo einloggen, ich weiß mein Passwort aber nicht mehr, also drücke ich “Forgot Password”. Dann erstelle ich ein neues Passwort und erhalte die Nachricht: ‘new password cannot be the same as old password’.

Verstanden. Das kann man vermeiden, indem man einen Passwort Manager wie Firefox Lockwise nutzt. Das ist ein digitaler Tresor, der all deine Passwörter beschützt und dazu neue generiert, die schwerer zu knacken sind. Wenn du den Passwort-Manager hast, solltest du durch all deine Accounts gehen (z.B. Streaming-Dienste, Fahrdienste, Fluglinien-Accounts, etc.) und alle einmal Passwörter updaten.

Starke Passwörter sollten:

  1. Lang sein: mindestens 8 Zeichen, aber besser noch: 16-20 Zeichen.
  2. Einzigartig sein: Das Passwort sollte für jede Seite anders sein.
  3. Beliebig sein: Dein Passwort sollte keinem logischen Zusammenhang folgen oder einfach zu erraten sein. Dabei hilft dir der Passwort-Manager.

 

3. Software updaten

Jetzt, wo deine Accounts mit neuen, starken Passwörtern gesichert sind, wird es Zeit für ein umfassendes Update. Klar, ein Software-Update ist nicht gerade das Spannendste, was man sich vorstellen kann, aber es ist wirklich mit das Wichtigste, das du tun kannst.

Und ganz nebenbei: Jeden Tag den “Remind me tomorrow” Button zu drücken ist auf Dauer auch keine Lösung.

Wenn du also updatest, dann am Besten folgendes:

  1. Software
  2. Betriebssystem
  3. Browser

Updates kommen meistens mit den neuesten Sicherheitsverbesserungen, um dein System gegen hinterhältige Attacken von Viren und Malware zu schützen.

 

4. Browser upgraden

Wir wollen ja nicht angeben, aber wenn du nach der ultimativ privaten Browser-Erfahrung suchst, dann hast du sie bei uns gefunden. Der Wechsel geht schnell und einfach und sobald du bei Firefox bist, bist du automatisch sicher vor Werbung von Drittanbietern. Das heißt, dass Werbetreibende deine persönlichen Informationen nicht mehr verkaufen können.

Der Firefox Browser ist übrigens auch für dein Mobiltelefon verfügbar. Du bist also sicher, wenn du surfst, egal wo du surfst.

Es ist also eigentlich gar nicht so schwer, kreuz und quer durchs Internet zu klicken, ohne seine persönlichen Informationen preiszugeben. Lass uns wissen, wie dein Data Detox gelaufen ist mit einem Tweet an: @Firefox!

In Zusammenarbeit mit Tactical Tech.

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