Pridezilla <3 CSD

oder: Warum Mozillians auf dem Berliner CSD mitmarschieren

Pridezilla <3 CSD

oder: Warum Mozillians auf dem Berliner CSD mitmarschieren

Glitzer überall, bunt neu definiert, laute Musik aus überkreativ geschmückten Transportern. Berlin vibriert, wenn der Christopher Street Day die Stadt verwandelt. Der CSD in Berlin gehört zu den größten in Europa. Tausende Menschen feiern an diesem Tag im Juli die Freiheit, zu sein, wer auch immer man ist. Die Liebe zu lieben, egal wie sie aussieht. Verschiedene Perspektiven als Nährboden für Fortschritt zu verstehen, auch wenn das manchmal schwer und unbequem sein kann. Sich selbst und anderen gegenüber bewusst zu machen, wie wertvoll wir alle sind. Offline wie auch online. Da darf Mozilla – das Non-Profit, das sich die Förderung eines gesunden, vielfältigen Internets ganz groß auf die Fahne geschrieben hat und auch in Berlin zuhause ist, auf keinen Fall fehlen.

Der CSD, also der Christopher Street Day, erinnert weltweit an den Aufstand im New Yorker Greenwich Village 1968. Das war lange vor dem Internet, lange vor der Zeit, da unserer Leben eine ganz neue Ebene, einen neuen Raum zum physischen dazu bekommen hat, in dem wir unsere Persönlichkeit ausdrücken, unsere Gedanken teilen und uns mit anderen austauschen können. Dieser Raum – auch bekannt als das Web – ist wie ein Spiegel und Verstärker der physischen Welt.

Nicht nur ein zusätzlicher Raum für alles Positive, sondern leider auch für das Negative. Die Online-Sphäre macht es teilweise sogar leichter, andere auszuschließen, zu beschimpfen, zu schikanieren – ohne sich dabei wirklich als jemand bekennen zu müssen, der ausschließt, beschimpft, schikaniert. Umso wichtiger also, dass wir auch in diesem Bereich unseres Lebens darauf achten, füreinander einzustehen. Bald 60 Mozillians arbeiten im Berliner Büro Tag für Tag daran, dass das auch möglich ist. Dass Vielfalt und Gleichberechtigung unfassbar wichtig sind, um eine Welt zu gestalten, in der jeder willkommen ist, hat Mozilla zum 20. Geburtstag mit einem Zusatz zum Manifest ganz deutlich gemacht.

Deswegen marschieren wir als Mozilla auf dem CSD in Berlin. Unseren liebsten Berliner Kollegen und tollen Mozillians, die unsere Mission von anderswo vorantreiben – wie Katharina und Barbara, unterstützen uns dabei. Für ein gesundes, inklusives Internet und ein tolerantes, aufgeschlossenes Miteinander. Am Freitag werfen wir zur Vorbereitung mit Glitter um uns – und hoffen, dass einiges davon auf Schildern für die Parade landet. Seid unbedingt mit dabei!