Das Fest der Liebe und des IT-Supports: Survival Guide für die Feiertage

Stille Nacht, heilige Nacht. Alles schläft, nur dein Vater wacht… weil sein Rechner “komische Dinge tut und du jetzt mal bitte gucken sollst, ja?”

Kommt dir bekannt vor? Uns auch. Klar, helfen wir unseren Liebsten gerne, wenn wir schon mal da sind, aber nicht immer läuft das reibungslos ab. Familie halt…

Nicht verzagen, Firefox fragen: Hier kommt der Survival Guide für dem familiären Tech-Support:

 

1. Geduld ist der Schlüssel zum Glück

Die IT- und Tech-Probleme der Familie können uns auf die Palme bringen. Bevor du deinen Frust in Glühwein ertränkst und der Schneeengel quer durchs Haus fliegt, erinnere dich:

Atme. Atme tief durch.

Auch du weißt vieles nicht und baust darauf, dass dir geduldige Menschen helfen. Und sicher hast du die gleichen Fehler auch schon einmal gemacht. Alles wird. Gut.

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2. Hällöchen, Software Update

Durchgeatmet? Dann ran an die Arbeit. Ein guter Anfangspunkt sind die System- und Software-Updates auf allen Laptops, Tablets und Smartphones. Erklär deiner Familie, dass die neueste Version sie vor Viren, Malware und Co. schützt und sie ihre Software deshalb regelmäßig auf den neuesten Stand bringen müssen.

Bonus-Tipp:

Lass sie das am besten selbst machen und erkläre nur, wie es geht. So merken sie sich eher, wo, wann, was, wie zu updaten ist.. ODER: Aktiviere einfach automatische Updates.

 

3. Plane voraus

Vorbereitung ist alles. Finde schon einmal heraus, mit welchen Geräten du es zu tun haben wirst. Sowohl Google als auch Apple haben Support-Websites und -Apps, die dir helfen können. Schreib die Fragen, die kommen könnten, vorher schon auf und recherchiere kurz, was zu tun ist. So musst du dich nicht während der Feiertage noch mit Recherche aufhalten und kannst direkt zur Sache kommen.

 

4. Lass sie mitmachen

Wie schon erwähnt, hilft es, wenn du erklärst und andere machen lässt. Noch besser ist es sogar, wenn deine Familienmitglieder die einzelnen Schritte zum System-Update oder zu den Einstellungen in ihren eigenen Worten aufschreiben. Handgeschriebene Notizen helfen, Konzepte und Ideen besser zu verstehen und sie sich zu merken.

 

5. Privatsphäre: Alles eine Frage der Einstellung

Vielen ist nicht klar, dass sie ihren Standort mit Apps teilen, ohne das jemals eingestellt zu haben. Deshalb:

Zeig deiner Familie, wie sie ihre Standortfreigaben für bestimmte Apps ausschalten können.

Musst du selbst erstmal gucken? Wir helfen schnell:

So geht’s bei Android, iOS, Windows 10 und Mac.

Und wenn du schon dabei bist, überprüfe doch gleich, welche Freigaben noch so aktiviert sind. Deinem Vater ist womöglich nicht klar, dass seine Lieblingsspiel-App auch Zugriff auf seine Fotos hat oder die Bezahl-App auf seine Kontaktliste zugreifen kann.

Frag auch mal nach, ob er alle Apps auf seinem Smartphone wirklich noch nutzt und lösche, was nur noch Staub und Daten sammelt.

Wenn das Privatsphäre-Argument nicht zieht (was sehr unwahrscheinlich ist), erkläre, dass es Akku spart, Standortfreigaben auszuschalten und ungenutzte Apps zu löschen.

 

6. Überprüfe, wie sicher die Accounts deiner Liebsten noch sind

Mit ungenutzten Apps gehen oft auch längst vergessene Online-Accounts einher. Diese bieten aber weiterhin eine Angriffsfläche für Hacker und sind weiterhin für Datenlecks anfällig (allein 2019 gab es 4 Milliarden Datenlecks!).

Zeig deiner Familie, wie Firefox Monitor funktioniert und check mit ihnen gemeinsam, ob eine ihrer E-Mail-Adressen schon einmal von einem Datenleck betroffen war. Außerdem kannst du sie direkt für Warnmeldungen bei zukünftigen Datenlecks anmelden.

Und wo wir gerade bei Sicherheit sind: Frag doch mal nach, wie alt ihre Passwörter so sind und hilf ihnen dabei, neue und sichere Passwörter für jeden ihrer Online-Accounts einzustellen.

Vielleicht wäre auch ein Passwortmanager wie  Firefox Lockwise was für sie?

Bonus-Tipp:

Nutzen deine Liebsten Website,s die Zwei-Faktor-Authentifizierung anbieten? Dann richte sie gleich mit ihnen zusammen ein.

 

7. Zeig Facebook, wo der Engel die Locken hat

Sich knallhart von Facebook zu verabschieden, ist nicht so leicht. Und wir sind auch nicht hier, um darüber zu urteilen, welche Social-Media-Apps jemand nutzen und nicht nutzen “darf” – wir sind hier, um zu helfen.

Zum Beispiel mit dem Facebook Container. Diese Browser-Erweiterung isoliert Facebook von allen anderen Aktivitäten im Web und macht es Facebook so schwerer, dich oder deine Familie im Web zu tracken.

 

8. Vorsicht vor Betrügern

Hilf deiner Familie dabei, nicht auf Malware-Betrug hereinzufallen. Anzeigen fremder Seiten, die dazu auffordern, ein Firefox-Update herunterzuladen, sind ein Trick.

Der beste Ort zum Herunterladen von Firefox ist immer noch https://www.mozilla.org/firefox/ oder per Klick auf den Button „Firefox herunterladen“ oben auf dieser Seite.

 

9. Setze klare Grenzen

Die Feiertage sind zum Entspannen da.

Mach deiner Familie liebevoll aber bestimmt klar, dass dein Tech-Support nur zwischen 16-18 Uhr zur Verfügung steht – oder eben genau in dem Zeitfenster, das für dich am besten passt.

Es schadet auch nicht, dir bewusst zu machen, wie sehr du ihnen damit hilfst und dass sie dir dafür sehr dankbar sind – auch, wenn sie das vielleicht nicht immer gut rüberbringen können. Mit deiner Hilfe, Zeit und Mühe schenkst du Ihnen letztlich etwas unbezahlbares zum Fest: Online-Sicherheit und Datenschutz.

Deine Familie stellt die witzigsten Fragen?

Schick uns die besten IT- und Tech-Fragen deiner Verwandtschaft per Tweet an @firefox.

Wir bereiten dann gleich den nächsten Blogpost vor, der ihnen dabei hilft, sich selbst zu helfen.

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