Neuer Firefox bringt besseres Gaming-Erlebnis dank WebGL 2 und warnt vor unsicheren Websites

Heute erscheint Firefox in einer neuen Version, die zahlreiche Funktionen für Entwickler und Benutzer mit sich bringt und dadurch ein umfassenderes und sichereres Web-Erlebnis ermöglicht.

Mit WebGL 2 eine neue 3D-Grafik-Generation im Web erleben

Firefox ist der erste Browser, der den neuen WebGL 2 Standard unterstützt. Dieser bietet Entwicklern erstmals die Möglichkeit, überzeugende 3D-Grafik einzusetzen, die in dieser Form bisher nicht im Web verfügbar war. Mit WebGL 1 verfügt WebGL 2 über eine solide Basis und gibt Content-Entwicklern die Möglichkeit, moderne Rendering-Funktionen einzusetzen, wie beispielsweise die Umwandlung von Rückmeldungen, erweiterte Texturierungsfunktionalität und Multisample Rendering Support. So können sie noch anspruchsvollere und ansprechendere visuelle Inhalte im Web erstellen.

Das vollständige WebGL 2 Feature-Set läuft unter Windows, MacOS und Linux. Entwickler, die mehr über WebGL 2 erfahren möchten, finden auf dem Hacks-Blog weiterführende Informationen.

Wenn Sie eine WebGL 2 Demo ausprobieren möchten, aktualisieren Sie Firefox 51 und schauen Sie sich „After The Flood“ von PlayCanvas an. Falls Sie das Upgrade noch nicht durchgeführt haben, können Sie sich nachfolgend ein kurzes Video von der Demo ansehen.

Benutzer können jetzt noch einfacher unsichere Websites identifizieren

Die Sicherheit von Web-Nutzern ist für Mozilla ein zentrales Anliegen. Deshalb setzen wir uns seit langem für die Verwendung von HTTPS ein – beispielsweise mit der Initiative Let’s Encrypt. HTTPS verschlüsselt Ihre Verbindung, um Sie in jeder Situation vor Lausch-Angriffen und Manipulationen zu schützen – ganz egal, ob Sie gerade beim Online-Banking sind oder mit Ihren Freunden über das Web kommunizieren.

Aus diesem Grund werden mit der neuen Firefox-Version, die ab heute verfügbar ist, Webseiten, die Passwörter sammeln, wie beispielsweise E-Mail-Anbieter oder Banken, die aber nicht HTTPS-verschlüsselt sind, noch deutlicher als potenzielle Bedrohungen gekennzeichnet.

Bisher hat Firefox ein grünes Schloss in der URL-Leiste angezeigt, um per HTTPS gesicherte Webseiten kenntlich zu machen und in allen anderen Fällen eine neutrale Anzeige verwendet (kein Schloss). Um mögliche Sicherheitsrisiken deutlicher hervorzuheben, werden diese Seiten nun in der URL-Leiste durch ein Rot durchgestrichenes, graues Schloss gekennzeichnet.

Vorher

Vorher_01

Sichere Verbindung mit HTTPS

 

 

 

 

Vorher_02

 

 

 

Vorher_03

Unsichere Verbindung ohne HTTPS

 

 

 

 

 

Jetzt

Nachher_01

 

 

 

 

 

Wenn Sie auf das „i“-Symbol klicken, werden Ihnen die Angaben „Verbindung ist nicht sicher“ und „Auf dieser Webseite eingegebene Anmeldeinformationen könnten gefährdet sein“ angezeigt.

Weiterführende Informationen dazu, wie wir Nutzer bei der Identifikation unsicherer Seiten unterstützen, finden Sie hier.

Mit dem Multiprozess-Firefox wird die Ansprechbarkeit stetig besser

Im letzten Jahr haben wir mit dem Rollout des Multiprozess-Firefox für Desktop-Nutzer begonnen. Hier läuft Firefox nicht länger als ein einziger, sondern in Form zweier verschiedenen Prozesse ab – einem für die Benutzeroberfläche und einem für die Inhalte von Webseiten. Dadurch ist Firefox schneller und besser ansprechbar. Heute verwenden bereits mehr als die Hälfte der Desktop-Nutzer den Multiprozess-Firefox. Mit der neuesten Veröffentlichung setzen wir den Rollout konsequent fort und machen das neue Feature jetzt auch für Nutzer verfügbar, die Windows-Geräte mit Touchscreen verwenden, Barrierefreiheit eingeschaltet haben oder Firefox in einer Sprache nutzen, in der von rechts nach links gelesen wird.

Für Entwickler bringt die neue Version noch einiges mehr mit sich, darunter IndexedDB 2 – ein großes Upgrade einer starken Standard-Schnittstelle für lokalen Speicher.