Firefox OS ist richtungsweisend für die Zukunft des mobilen Marktes

  • Mozilla bringt mit neuen Partnern und Markteinführungen Firefox OS weiter voran
  • Portfolio-Erweiterung bringt individuelle Lösungen und setzt neue Maßstäbe

Barcelona, Spanien Mobile World Congress 23. Februar 2014: Bei einem Pressetermin am Vorabend des Mobile World Congress (MWC) in Barcelona zeigte Mozilla, wie die Zukunft des mobilen Betriebssystems Firefox OS aussieht. Gerätevielfalt und Wachstum stehen dabei klar im Vordergrund. Mit sieben neuen Firefox OS Geräten für den Handel sowie weiteren Partnerschaften wird Mozilla die mobile Plattform im Jahr 2014 deutlich ausbauen.

Future of MobileWachsende Unterstützung und Verfügbarkeit

Seit dem MWC 2013 sind Firefox OS Geräte auf 15 Märkten erhältlich. Aktuell stehen vier globale Netzbetreiber und drei Gerätehersteller hinter der Firefox OS Initiative. Im Jahr 2014 wird Mozilla mit dem offenen mobilen Betriebssystem in weitere wichtige Märkte expandieren. Telefónica erweitert die Liste der Firefox OS Märkte um acht Länder: Argentinien, Costa Rica, Ecuador, Deutschland, El Salavdor, Guatemala, Nicaragua, und Panama. Bei der Deutschen Telekom kommen auch vier weitere Märkte hinzu: Kroatien, Tschechien, Mazedonien und Montenegro.

Auch die Unterstützung der Netzbetreiber für Firefox OS wächst weiter. Telkomsel und Indosat sind zu der Gruppe der 21 wichtigsten Betreiber hinzugestoßen, die die Initiative der Open-Web-Geräte weltweit unterstützen. Zu den weiteren Mitgliedern zählen zudem América Móvil, China Unicom, die Deutsche Telekom, Etisalat, die Hutchison Three Group, KDDI, KT, MegaFon, Qtel, SingTel, Smart, Sprint, die Telecom Italia Group, Telefónica, Telenor, Telstra, TMN und VimpelCom.

Neues Einstiegsniveau für Smartphones

Spreadtrum hat schlüsselfertige WCDMA- und EDGE-Designs für Firefox OS sowie den ersten Chipsatz der Branche für Smartphones im Preisbereich von USD 25 vorgestellt: Der SC6821 definiert das Einstiegsniveau für Smartphones in den entscheidenden Wachstumsmärkten neu. Diese Lösungen haben bereits für große Aufmerksamkeit gesorgt. Globale Netzbetreiber wie Telenor, Telkomsel und Indosat sowie Partner wie Polytron, T2Mobile und Thundersoft haben Interesse bekundet.

„In nur sechs Monaten hat sich Firefox OS, insbesondere auf den Zielmärkten, stark etabliert“, so John Jackson, Vice President of Mobility Research, IDC. „Die heutigen Ankündigungen unterstreichen die schnelle Reifung der Plattform und zeigen die zunehmenden Vorteile dieses Ökosystems. Neue Produkte, Tools, Kategorien, Partner, Features und besonders die erschwinglichen Preise werden die Dynamik von Firefox OS im Jahr 2014 weiter verstärken. ICD-Experten erwarten ein jährliches Wachstum des Firefox OS Volumens um den Faktor 6 allein schon in der Smartphone-Kategorie“.

Flexibilität und Anpassbarkeit

Firefox OS Geräte sind die ersten Geräte, die vollständig auf Open-Web-Standards basieren, da jedes Feature als HTML5-Applikation realisiert wurde. Bei dem Pressetermin gab Mozilla Einblicke in die Zukunft von Firefox OS. Durch Flexibilität, Skalierbarkeit und umfassende Anpassbarkeit bietet Firefox OS den Anwendern, Entwicklern und Industriepartnern ein einzigartiges Smartphone-Erlebnis. Netzbetreiber können die Oberfläche einfach und umfassend anpassen und lokale Dienste entwickeln, die zielgenau auf die Bedürfnisse ihrer Kunden passen.

Die Deutsche Telekom nutzt diese Anpassbarkeit zur Entwicklung neuer Firefox OS Funktionen für das Projekt „Future of Mobile Privacy“, einem Gemeinschaftsprojekt mit Mozilla, das den Datenschutz näher zu den Anwendern bringt. Die Datenschutzexperten beider Organisationen arbeiten seit dem letzten Jahr an der Konzeption und Entwicklung neuer Datenschutzfunktionen, die derzeit für künftige Firefox OS Versionen getestet werden.

Firefox OS expandiert auch in weitere Formfaktoren: Partner und Mitstreiter optimieren die Software für Fernsehgeräte, Tablets und andere Geräte. Im Januar hat Panasonic eine Partnerschaft mit Mozilla für Smart TVs der nächsten Generation bekanntgegeben, die auf Firefox OS basieren werden.

„Firefox OS hatte einen großartigen Start. Im Juli haben wir unsere ersten Smartphones in den Handel gebracht. Mittlerweile sind es 15 Länder“, sagte Jay Sullivan, Chief Operating Officer von Mozilla. „Die Menschen in Lateinamerika und Osteuropa sind eifrig von ihren Feature Phones auf Firefox OS Smartphones umgestiegen und haben damit vollen Zugang zum Web und zu den Apps. Die Verkaufszahlen haben unsere Erwartungen voll übertroffen. Das Jahr 2013 war aber nur der Anfang. 2014 differenzieren wir das Nutzererlebnis weiter aus und unsere Partner werden das Geräte-Portfolio erweitern. Mit Smartphones für USD 25 führen wir auch eine neue Smartphone-Kategorie ein. Damit erhalten noch mehr Menschen auf der Welt Zugang zum mobilen Internet.“

Den Supportprozess vereinfachen

Bei Mozilla haben zahlreiche Mobilhersteller Interesse angemeldet, die sich durch die Fertigung von Firefox OS Handys und Tablets vom Markt abheben möchten. Dieser Nachfrage möchte Mozilla gerecht werden, um einen weiteren Gerätezuwachs zu ermöglichen. Daher hat die Organisation ein neues Selbstbedienungs-Partnerportal freigeschalten, das Herstellern kurze Wege bietet und die Einführung neuer Geräte vereinfacht. Damit erhalten Hersteller die Ressourcen und Brandings, die sie zur Einführung eines Firefox OS Geräts benötigen, zentral an einem Ort.

Um den Erfolg dieses Ökosystems zu fördern, hat Mozilla 2013 gemeinsam mit großen globalen Partnern das Open Web Device Compliance Review Board (CRB) ins Leben gerufen. Ziel des CRB ist es, die Definition und Entwicklung eines Prozesses voranzutreiben, der die API-Kompatibilität und eine wettbewerbsgerechte Performance für Open-Web-Geräte fördert.

Partnerzitate

Marieta Rivero, Global Chief Marketing Officer bei der Telefónica, sagt: „Wir haben mit der Vermarktung von Firefox OS vor weniger als acht Monaten in Spanien angefangen, mittlerweile sind wir nach Lateinamerika expandiert. In einigen dieser Länder war Firefox OS von Anfang an Marktführer unter den Smartphone-Verkäufen. Wir werden den Markt weiter transformieren und unsere Bemühungen auf die Weiterentwicklung der offenen Umgebung konzentrieren. Damit erhalten die Kunden mehr Freiheit und einen Preis, der zu ihren Möglichkeiten passt. Das Jahr 2014 wird zweifellos für alle ein Schlüsseljahr werden.“

„Die weiteren Markteinführungen in Europa sind der Beweis für unsere Bemühungen, Firefox OS zusammen mit Mozilla voranzutreiben und ein offenes Betriebssystem zu all unseren Kunden zu bringen“, sagt Thomas Kiessling, Chief Product & Innovation Officer bei der Deutschen Telekom. „Die Einführung eines noch erschwinglicheren Mobilgeräts auf der einen Seite und eines höherwertigeren Geräts auf der anderen Seite zeigt, dass wir weitere Marktsegmente erreichen werden.“

„Telenor und die ausführenden Unternehmen haben in den Märkten große Kundenzufriedenheit als auch einen anhaltenden Bedarf an Qualität und kostengünstigen Firefox OS Produkten festgestellt“, sagte Holger Hussmann, VP Device and OS bei Telenor. „Wir unterstützen und begrüßen die Bemühungen, die es Anbietern und Gerätepartnern ermöglichen, sich auf diese Marktchancen zu konzentrieren.“

Alistair Johnston, Director of Marketing bei Telkomsel, sagt: „Telkomsel wird Mozilla mit der schlüsselfertigen Spreadtrum-Lösung und Gerätepartnern unterstützen. Jeder Indonesier soll Zugang zu einem Firefox OS Smartphone erhalten. Damit setzen wir unsere Unternehmensstrategie erfolgreich um, das DNA-Ökosystem (Device-Network-Application) in Indonesien zu beschleunigen und zu bereichern.“

Alexander Rusli, President Director & CEO von Indosat, sagt: „Indosat als Indonesiens führender Kommunikationsanbieter ist bereit für Firefox OS Smartphones, die auf Spreadtrum basieren. Das geht mit der Strategie einher, unseren Kunden das bestmögliche Erlebnis zu bieten und damit für Kunden und Smartphone-Nutzer die erste Wahl zu sein.“

„Polytron kündigt an, Firefox OS Smartphones, die auf der neuesten Spreadtrum-Lösung basieren, bei der Herstellung und Verbreitung zu fördern“, sagt Mr. Hariono, CEO von Polytron, Indonesiens führender Mobilmarke.

„T2Mobile liegt viel daran, Kunden die Möglichkeit zu bieten, schnell auf die Bedürfnisse in jedem Segment des drahtlosen Ökosystems einzugehen“, sagt Aaron Zhang, CEO von T2Mobile, einem führenden ODM, der auf Firefox OS basierte Mobillösungen spezialisiert ist. „Die Entwicklung von Firefox OS und Open Web Devices wird durch diese Lösungen weiter vorangetrieben und wir freuen uns, diese neuen Angebote zu unterstützen.“

„Wir freuen uns über die neuen und sehr günstigen Möglichkeiten, die Firefox OS bietet“, sagt Hongfei Zhao, CEO von Thundersoft, einem weltweit führenden Technologie- und Lösungsanbieter, der OEMs hilft, hochwertige Produktentwicklungen zu beschleunigen, um diese schneller auf den Markt zu bringen. „Wir haben unsere Dienste in verschiedenen Bereichen erweitert, darunter auch den Support für Firefox OS. Damit ermöglichen wir neue und einzigartige Angebote in der mobilen Internetindustrie und im Mobile-Ökosystem.“

Weitere Informationen

Besuchen Sie Mozilla und erleben Sie Firefox OS vom 24. bis zum 27. Februar 2014 live am Stand 3C30 in Halle 3, Fira Gran Via, Barcelona.

Weiteres Material wie hochauflösende Firefox OS Bilder, ein Making-of-Video und Links zu den Partnermeldungen finden Sie unter: https://blog.mozilla.org/press.